Verwendung deiner Canary Flex im Außenbereich – So reduzierst du unerwünschte Aufnahmen
Wenn du deine Canary Flex im Außenbereich nutzt, kann es vorkommen, dass du nachts unerwünschte Aufnahmen erhältst – zum Beispiel durch Regen, Schnee oder Insekten. Das liegt direkt an den Infrarotlichtern des Geräts, mit denen die Canary bei Dunkelheit "sehen" kann.
Wie Bewegungserkennung funktioniert
Wenn deine Canary Flex mit Kabel verwendet wird, nutzt sie „Computer Vision“, also eine Form der künstlichen Intelligenz, um Bewegungen zu erkennen. Dabei beobachtet das System einfach Veränderungen der Bildpunkte (Pixel) im Videobild. Jeder Pixel, der sich verändert, wird als Bewegung registriert. Unsere Algorithmen versuchen anschließend, wiederholende Bewegungen – etwa von Deckenventilatoren – oder Bewegung im Hintergrund wie Lichtreflexe oder Schatten herauszufiltern. Dennoch kann es passieren, dass manche Bewegungen nicht vollständig herausgefiltert werden.
Gerade bei Nachtaufnahmen kommt es häufig zu Störungen: Infrarotlicht kann sich an Regentropfen oder Schneeflocken direkt vor der Kamera spiegeln oder an Insekten reflektieren. Für die Canary ist es dann schwer zu unterscheiden, ob es sich um wichtige Bewegung handelt oder nicht. Außerdem werden Insekten genauso von Infrarotlicht wie vom sichtbaren Licht des LED-Rings angezogen.
Tipps zur Reduzierung von Benachrichtigungen durch Regen, Schnee oder Insekten
Verwende deine Canary Flex kabellos (im Akkubetrieb)
Wenn du deine Flex im Akkubetrieb nutzt, erfolgt die Bewegungserkennung über einen passiven Infrarotsensor (PIR). Dieser sendet infrarote Strahlen aus, die Wärmeunterschiede in der Umgebung erkennen. Wenn etwas mit einer anderen Wärmeabstrahlung als die Umgebung den Strahl unterbricht, wird die Aufnahme gestartet. Solche Sensoren reagieren in der Regel nicht auf Regen oder Schneefall.
Zusätzlich schalten sich der LED-Ring und das Infrarotlicht im Akkubetrieb ab, wenn keine Bewegung erkannt wird. Dadurch wird weniger Energie verbraucht und gleichzeitig weniger Licht ausgestrahlt, was wiederum weniger Insekten anzieht.
Aufnahmebereich im Akkubetrieb anpassen
Wir empfehlen, den Aufnahmebereich anzupassen, wenn deine Flex kabellos genutzt wird. So kannst du sicherstellen, dass relevante Bewegungen weiterhin erkannt werden, während kleinere Störungen wie Niederschlag weniger oft zu Aufnahmen führen.
Hinweis: Wenn du den kostenlosen Basisdienst nutzt, kannst du den Aufnahmebereich zwar anpassen – das wirkt sich jedoch nur auf die Benachrichtigungen aus. Videoaufnahmen sind nur im Premium-Dienst verfügbar.
Modi und Bewegungsbenachrichtigungen
Du kannst für jeden Modus (Zuhause, Abwesend, Nacht) individuell festlegen, ob du Benachrichtigungen für alle Bewegungen, nur für Personen oder gar keine erhalten möchtest.
Wenn du beispielsweise im Abwesenheitsmodus „Nur Personen“* auswählst, wirst du nur benachrichtigt, wenn eine Person ins Sichtfeld tritt und eine Aufnahme gestartet wird.
Darüber hinaus kannst du festlegen, welche Arten von Ereignissen deine Canary Flex aufzeichnen soll: alle Bewegungen, nur Personen oder gar keine Videos. Wenn du „Nur Personen“* auswählst, bekommst du nur relevante Aufnahmen in deiner Zeitleiste angezeigt.
Bitte beachte: Die Personenerkennung ist ausschließlich im Premium-Dienst verfügbar. Mehr Informationen dazu findest du hier.
Masken hinzufügen
Im Rahmen des Premium-Dienstes kannst du auch sogenannte Masken einrichten. Damit sagst du deiner Canary Flex, welche Bereiche ignoriert werden sollen, um unerwünschte Aufnahmen oder Benachrichtigungen zu vermeiden.